HERZLICH WILLKOMMEN IN FRIEDLAND!

Hier präsentieren wir Eindrücke zu den vielfältigen großen und kleinen Geschichten rund um das Team der Inneren Mission. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Nachfragen.

 Direkten Kontakt zu uns bekommen Sie telefonisch: 05504-98161 oder via Mail: buero@im-friedland.de und: torsten-wilhelm.wiegmann@evlka.de

12.2022 | Du bist ein Gott, der mich sieht.


Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir einen friedlichen Advent, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2023 unter dem Motto der Jahreslosung aus 1. Mose 16, 13: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“

 

„Betreuung, Perspektiven und praktische Hilfe“, das ist das Programm der Diakonie, das wir nun seit fast 80 Jahren hier am Tor zur Freiheit mit Leben füllen.  

Wir legen unsere Arbeit an Ihre Herzen. Wir bitten um Ihre Gebete und guten Wünsche für die Menschen, die hier ankommen, und für diejenigen, die hier arbeiten. 

» Hier können Sie den Brief herunterladen.
Spendenbrief_2022.pdf
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Bild: Der Vorstand der Friedlandhilfe zu Gast in der Lagerkapelle (v. l. n. r.): J. Mallek, I. Pfitzner, H. Böttger, K. Magnus, A. Welz

11.2022 | Helft uns helfen!  - 65 Jahre Friedlandhilfe


65 Jahre sind kein rundes Jubiläum, deshalb wollte der Vorstand bei seinem diesjährigen Treffen auch gar kein großes Aufhebens darum machen. Aber weil es sich gerade so ergab, stand die „Frischluft für die Seele“, unsere Donnerstagsandacht, in der letzten Novemberwoche unter dem Motto der Friedlandhilfe: Helft uns helfen! Und da waren alle Vorstandsmitglieder gern dabei.

Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann stellte heraus, dass das Helfen eine horizontale und eine vertikale Dimension hat: Die horizontale, weil die Hilfe, die ich gebe, mir den Anderen zum Nächsten werden lässt. Und die vertikale, weil in der konkreten menschlichen Hilfe zugleich Gottes Barmherzigkeit erfahrbar wird. 

Seit nunmehr 65 Jahren sammelt die Friedlandhilfe Spenden ein, die dann, mittlerweile auch gestützt durch staatliche Zuwendungen, an die Wohlfahrtsverbände im Lager Friedland weitergegeben werden. Caritas und Innere Mission können so die Spätaussiedlerfamilien im Lager Friedland angemessen empfangen und betreuen, sie kompetent beraten und mit den nötigen Dingen für den Start in der neuen Heimat versorgen.  

 


Bild 1: Der Vorstand der Inneren Mission im November 2022
(v. links n. rechts): F. Uhlhorn, J. Mannigel, B. Wellhausen, C. Feldmann-Bethe, T.-W. Wiegmann

 

Bild 2: Pastor Wiegmann freut sich über das Geschenk zum 25-jährigen Ordinationsjubiläum.

 

11.2022 | Die Zukunft im Blick


Die Herbstsitzung des Vorstandes der Inneren Mission am 3. November in Friedland hielt ein paar Premieren bereit, auch wenn die erst auf den zweiten Blick deutlich wurden. So war Christina Feldmann-Bethe als im Mai des Jahres frisch gewählte Schatzmeisterin nun zum ersten Mal regulär dabei – obwohl sie den Verein durch ihre langjährige Verwaltungstätigkeit im Büro sicher besser kennt als die meisten anderen.

Frank Uhlhorn als Vorsitzender nimmt nach dem Ausscheiden von Thorsten Rohloff aus dem Leitungsteam des Kirchenkreises nun auch alle praktischen Aufgaben des Vorsitzes wahr. Er begrüßte Birgit Wellhausen, tatsächlich schon dienstältestes Vorstandsmitglied, und Jörg Mannigel, beide vom Diakonischen Werk entsandt.

Uhlhorn hatte auch eine Überraschung dabei: das Jubiläumsgeschenk für Torsten-Wilhelm Wiegmann, der als Lagerpastor und Geschäftsführer der Inneren Mission zwar erst seit zwei Jahren dabei ist, als Pastor aber in diesen Tagen auf das 25-jährige Ordinationsjubiläum zurückblickt.

Doch vor allem richtete sich der Blick nach vorn. Die Fortsetzung der guten Arbeit der Vergangenheit, das vertrauensvolle Miteinander der Einrichtungen im Grenzdurchgangslager, das Wohl der Menschen, die für einige Tage oder wenige Wochen hier untergebracht sind, daran orientiert sich auch in Zukunft das Engagement der Inneren Mission in Friedland.


09.2022 | Lea van Acken zu Besuch


Jugendliche Pferdefans kennen sie aus der „Ostwind“-Reihe, das Kinopublikum konnte sie zuletzt in der aufwühlenden Verfilmung der „Tagebücher der Anne Franck“ erleben: Lea von Acken. Die junge Schauspielerin blickt auch über den Tellerrand ihrer Zunft hinaus, das beweist ihr Engagement für Geflüchtete beim UNHCR, dem Flüchtlingkommissariat der Vereinten Nationen.

Gemeinsam mit Celia Hirt vom UNHCR hat sie nun das Lager Friedland besucht, um vor Ort die Arbeit der Inneren Mission und die geflüchteten Menschen kennenzulernen, die hier einige Tage oder Wochen verbringen.

Im Kinderhaus waren die Besucherinnen sofort mit dabei und lernten schnell, sich mit Händen und Füßen zu verständigen. An der „kleinen Pause“ war dann gerade noch Zeit für einen Kaffee zwischendurch, bevor es im Frauenzentrum mit der Hebammensprechstunde weiterging. Der abschließende Besuch im Museum Friedland setzte den historischen Rahmen. 

Van Acken und Hirt waren sich einig, dass sie einen ganzen Sack voll großartiger Eindrücke mit zurück nach Berlin nehmen, die auch erst einmal verarbeitet werden müssen. Eins aber wussten sie gleich: „Hier in Friedland wird richtig tolle Arbeit gemacht!“ 


09.2022 | 3.September – Zukunft braucht Vergangenheit

Auch in diesem Jahr kam die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zu ihrer zentralen Gedenkfeier in Friedland zusammen. Orientierungspunkt des jährlichen Gedenkens ist der 28. August 1941, der Tag der Stalin-Dekrete, die für Tausende Deutschstämmiger die Deportation und Zwangsarbeit bedeuteten und Wunden rissen, die bis heute in den Generationen der Enkel und Urenkel fortwirken. 

Torsten-Wilhelm Wiegmann, Lagerpastor in Friedland, eröffnete die Gedenkfeier mit einem Gebet, das auch auf das aktuelle Leid und die Kriegsgewalt in der Ukraine Bezug nahm. Natalie Pawlik, die neue Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, blickte in ihrem Vortrag zurück auf die eigene Geschichte, die sie als kleines Mädchen ebenfalls durch das Grenzdurchgangslager geführt hatte. 

Verschiedene Chöre gaben der Gedenkfeier einen festlichen musikalischen Rahmen. Am Ende stand, wie in jedem Jahr, die Kranzniederlegung, einmal an der Friedlandglocke und zum anderen am Heimkehrermahnmal. Einigkeit bestand in allen Wortbeiträgen, dass das Erinnern an vergangenes Leid kein bloßer Blick zurück ist, sondern vielmehr gilt: wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit verstehen.


08.2022 | „Was würden Sie mitnehmen …?


… wenn Sie Deutschland für immer verlassen müssten?“
Diese Frage war der Blickfang unseres Infostandes beim Erinnerungs- und Aktionstag am 28. August zu Füßen des Heimkehrermahnmals. Viele Menschen hielten an und kamen ins Grübeln: „Papiere und Fotos“ wurden oft genannt, auch „eine Handvoll Heimaterde“, meistens aber etwas, was nicht in den Koffer passt: „Familie, Freunde, meine Liebsten“.

Der Tag am Mahnmal sollte erinnern an die Stalin-Dekrete zur Vertreibung der Deutschstämmigen aus dem Jahr 1941, zugleich aber auch die Brücke schlagen zur gegenwärtigen Arbeit im Grenzdurchgangslager Friedland. Eröffnet wurde er mit einer Andacht durch Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann.

Alle Einrichtungen des Lagers und viele weitere Gruppen aus der Gemeinde Friedland waren mit dabei, so gab es reichlich Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Plausch über den Infotisch hinweg. Und weil die Bratwürstchen der Feuerwehr schmeckte und auch das Wetter mitspielte, war es für alle Beteiligten „eine runde Sache“, so einer der Aktiven beim nachmittäglichen Abbau. 


08.2022 | Küche kommt!


Fast majestätisch schwebte der Container heute Morgen ins Lager hinein. Sorgfältig gesichert an dicken Stahlketten und geschickt balanciert fand er seinen Platz auf dem vorbereiteten Fundament. Behutsam einparken, sanft absetzen – fertig. Also fast. Denn nun müssen natürlich noch die Versorgungsleitungen angeschlossen und die Einrichtung montiert werden, dann folgen zwei weitere Container. Gemeinsam fungieren sie als provisorische Lagerküche, solange die eigentliche Küche im Haus 4 saniert wird.


08.2022 | „First Hand Experience“


„Erfahrungen aus erster Hand“, unter dieser Überschrift kamen mehr als 70 Bewohnerinnen und Bewohner des Lagers in unserer Kapelle zusammen. Torsten-Wilhelm Wiegmann begrüßte die Menschen, die nach einigen Tagen Aufenthalt nun ihrem Transfer in die Kommunen entgegensehen. Kaid Schullan, der Ideengeber und Organisator des Treffens, übersetzte und stellte Familie Kuteish vor, die vor drei Jahren ebenfalls über Friedland in Deutschland ankam und hier mittlerweile Fuß gefasst hat. 

Und genau das ist die Idee dieses Treffens: Jene, die neu ankommen, erfahren aus erster Hand, was zu tun ist, welche Dinge zu beachten, welche Fehler zu vermeiden sind. Die Mitglieder der Familie Kuteish konnten authentisch über ihre ersten Schritte berichten, über Arbeitssuche, Schule, Führerschein, Ordnungsamt, Nebenkostenabrechnung und all die tausend Dinge, die das Ankommen in Deutschland zu einer Herausforderung machen. 

Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lagers trafen sie damit ins Schwarze, so zogen der Austausch und die lebhaften Gespräche sich im Anschluss vor der Kapelle bis in den Nachmittag hin. 

 


07.2022 | Mehr als Hemd und Hose: Die Einkleidung

 

„Sneaker in Weiß? Oder lieber in Schwarz?“ In unserer Einkleidung werden Schuhe, Bekleidung und viele Dinge des täglichen Bedarfs vorgehalten, um die Spätaussiedler, die über das Lager Friedland nach Deutschland kommen, mit dem Willkommensgeschenk der Bundesregierung zu begrüßen. Die Friedlandhilfe e.V. finanziert diese Maßnahme, das Team der Inneren Mission sorgt für Bestellung, Lagerung und Ausgabe. 

Und die ankommenden Spätaussiedler freut es; Zeichen des Dankes sind etwa bernsteingerahmte Bilder, Schokolade aus Kasachstan oder eine Sondermünze der Olympischen Spiele in Sotchi. Doch vor allem sind es das freundliche Lächeln und die Worte des Dankes, welche das Miteinander und die Atmosphäre im Lager Friedland prägen.

 


06.2022 | „kleine Pause“ auf großer Fahrt

 

Ihren mittlerweile angestammten Platz hat unsere „kleine Pause“ ja von Montag bis Freitag vor der Nissenhütte mitten im Grenzdurchgangslager. Doch am letzten Wochenende ging sie auf Reisen.
Zugegeben, weit war der Weg nicht; trotzdem ein Abenteuer für Kaid Schullan, der mit tatkräftiger Hilfe von Feuerwehrkraft Ralf Hartje und Al Jundi-Pfaff die Kaffeebar zuerst in den Transporter und dann zum Museum Friedland brachte. 

Und genau dort, vor dem Museum, steht unsere „kleine Pause“ auch an den kommenden Wochenenden zwischen 13.00 und 16.00 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, aber natürlich auch alle anderen Menschen, die des Weges kommen, sind herzlich eingeladen: „Let´s talk Coffee – Abschied – Ankunft – Neubeginn“

» Hier können Sie die Einladung/PDF herunterladen.
22-07-LetsTalkCoffee.pdf
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Sie sind herzlich eingeladen zum Genießen 

und zum persönlichen Austausch.

Samstags und sonntags - 13.00 bis 16.00 Uhr


06.2022 | Frische Farben

 

Wer in der letzten Zeit unser Büro besucht hat, der konnte es selbst feststellen: Die Wände und der Fußboden brauchen schon lange eine Auffrischung. Jetzt im Juni ist es soweit, nach langer Vorplanung werden Aktenschränke geleert, Unterlagen verräumt, Tische und Stühle geschleppt, dann kommt der Maler. 

Vorerst also beherbergt die Lagerkapelle den Inhalt der Büroräume. In zwei Wochen, ab dem 20. Juni, ziehen wir wieder zurück; dann ist auch die Kapelle wieder regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet. 


05.2022 | Weihnachtsüberraschung im Mai???

 

„Gut Ding braucht Weile“, sagen die Alten, und so war das bei der Inneren Mission in diesem Jahr auch mit den Weihnachtsgeschenken für die Kinder im Kinderhaus. Pünktlich zum letzten Weihnachtsfest waren sie in der Kirchengemeinde Settmarshausen und Klein Wiershausen gesammelt und liebevoll verpackt worden. Doch wegen der Corona-Beschränkungen konnten sie zuerst nicht im Grenzdurchgangslager abgegeben und dann nicht gleich verteilt werden.

Doch jetzt passt alles: Bushra Karim und Torsten-Wilhelm Wiegmann verteilen die ersten fünf Geschenke. Und Mohamad, Mosaver, Samera, Cemile und Emre packen mit leuchtenden Augen aus. Da wird es doch fast weihnachtlich, mitten im Mai.
Wir freuen uns mit den Beschenkten und senden ein Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender nach Settmarshausen und Klein Wiershausen.


04.2022 | Endlich wieder da: Kaffee mit Mehrwert

 

Drei kalte Monate lang hat unsere „kleine Pause“ nun ihrerseits Pause gemacht. Der Anfang des April kommt zwar auch mit eisigem Wind und Regen daher, doch noch länger wollen wir nicht warten. Und so laden wir mit unserem Mitarbeiter, Kaid Schullan, wieder ein zu einem leckeren Kaffee und einem kurzen Austausch, eben Kaffee mit Mehrwert.

 

Die Fotos zeigen: Es ist zwar noch ungemütlich kalt, aber der Kaffee schmeckt schon wieder. Herzlich Willkommen!


03.2022 | Gemeinsam in Vielfalt Gott suchen

 

Gott spricht Deutsch. Und Ukrainisch. Und Russisch. Mindestens. Darauf setzen wir und feiern in diesen dunklen Tagen Friedensgebete auch im Grenzdurchgangslager Friedland.
Immer mittwochs um kurz nach zwölf kommen Menschen zusammen, halten inne, tragen ihr Leid, ihre Sorgen, ihre Hoffnung zu Gott. 

Die Mehrsprachigkeit dieser Gebete zeigt die Vielfalt, die in Friedland Alltag ist. Sie zeigt auch, dass wir bei aller Verschiedenheit der Sprachen und Kulturen das eine Ziel teilen: die Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Freiheit.


02.2022 | Abschied nach über 30 Jahren

 

Auf 47 Dienstjahre kann Heinrich Hörnschemeyer in diesen Tagen zurückblicken, über 30 davon leitete er das Grenzdurchgangslager Friedland.
Und nach der offiziellen Verabschiedung durch Ministerium und Behörde war es für viele der Mitarbeitenden im Lager ein Herzensanliegen, auch persönlich Dankeschön zu sagen. Vor der Nissenhütte ergab sich die Gelegenheit, die stets zuverlässige, freundliche und kompetente Arbeit Höenschemeyers zu würdigen.
Bedacht und mit großer Umsicht, zugleich offen für neue Ideen, lenkte er die Geschicke im Grenzdurchgangslager auch durch stürmische Zeiten. 

Dafür dankten ihm die Mitarbeitenden der Landesaufnahmebehörde, und die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände schlossen sich mit einem prall gefüllten Präsentkorb den guten Wünschen an.



Foto: Zum Abschied danken Heinrich Hörnschemeyer (links, weiter von links nach rechts): Detlef Schütte, Leiter des BAMF in Friedland, Thomas Heek, Leiter der Caritas in Friedland, Anna Haut, Leiterin des Museums Friedland, Martin Schmidt, Leiter des BVA in Friedland, Heidrun Böttger, Vorsitzende der Friedlandhilfe, Torsten-Wilhelm Wiegmann, Leiter der Inneren Mission in Friedland.


02.2022 | Afghanisches Dankeschön

 

Das Frauenzentrum der Inneren Mission ist nicht nur ein geschützter Raum, sondern auch ein Ort, der Kräfte weckt, den Horizont weitet, eigene Initiative stärkt.

Diese Kraft wird spürbar im afghanischen Dankeschön, das zwei Besucherinnen für unsere Mitarbeiterinnen gestaltet haben. Wir freuen uns mit Ihnen und wünschen Kraft, Mut und freundliche Menschen als Begleitung auf dem Weg.


Fotos:

Torsten-Wilhelm Wiegmann überreicht Heinrich Hörnschemeyer die Urkunde und das Kronenkreuz, von Angela Paul gibt es ein Foto aller Mitarbeitenden im Team der Inneren Mission, und Ilona Günther überreicht einen bunten Vorfrühlingsgruß.

01.2022 | Mit Kronenkreuz, Bild und Blumen

 

Heinrich Hörnschemeyer wird anlässlich seiner Verabschiedung ein besonderer Dank der Diakonie in Niedersachsen zuteil. Über 30 Jahre hat er die Geschicke des Grenzdurchgangslagers Friedland geleitet. Mit großer Weitsicht und Besonnenheit hat er die Aufnahme und Versorgung der Menschen organisiert und dabei stets auch die Arbeit der Inneren Mission wie der anderen Wohlfahrtsverbände im Lager begleitet und gefördert. Zum Dank für sein besonderes Engagement wird er mit dem silbernen Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet.

Im Februar wird Hörnschemeyer nun in den Ruhestand wechseln. Auf die Frage, wie er denn dann die viele freie Zeit füllen wird, schmunzelt er, verrät aber immerhin, dass der Garten dabei eine wichtige Rolle spielen wird.

 


01.2022 I Danke!

 

Wir sagen: Danke! Wir, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Inneren Mission im Grenzdurchgangslager Friedland. Unsere Gesichter (fast alle) sehen Sie auf dem Foto. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Menschen, die hier ankommen, eine menschenwürdige Aufnahme, passende Kleidung, zugewandte Betreuung und kompetente Beratung anzubieten. 
Und dabei helfen Sie uns. Wir danken Ihnen für die Unterstützung unserer Arbeit, für Ihre Spende, für alle Gebete und guten Wünsche, die uns begleiten. Sie machen uns Mut, alle Herausforderungen mit Zuversicht und Freude anzugehen.
Im Namen des gesamten Teams der Inneren Mission in Friedland grüße ich herzlich und wünsche auch Ihnen guten Mut und fröhliche Zuversicht unter dem Segen Gottes.

Torsten-Wilhelm Wiegmann

Lagerpastor und Geschäftsführer

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01.2022 I Frauen in Friedland

 

Mit dem alten Jahr 2021 endete die Kooperation von Caritas und Innerer Mission als gemeinsame Träger des Frauenzentrums.
Ab Januar 2022 ist die Innere Mission nun allein in der Verantwortung für diesen wichtigen Baustein in der Beratung und Betreuung Geflüchteter im Lager Friedland. Das bewährte Konzept der Arbeit mit den Frauen im Lager und mit ihren Familien wird also fortgesetzt.

Zugleich gibt es ein neues Gesicht: 
Anahita Nadjimi (links im Bild) ist nach dem Ausscheiden von Elke Härtner die neue Mitarbeiterin, die Franka Wirth (rechts im Bild), die pädagogische Leiterin des Frauenzentrums, unterstützt. 
Liebe Frau Nadjimi, herzlich Willkommen im Team der Inneren Mission in Friedland!